Klick.
Ein leises Knistern trifft meinen angespannten Körper. Frau Dr. Thiele beugt sich mit ihrer Maske über mich und sagt: “Dann wollen wir mal sehen”…
Ich liege auf dem Behandlungsstuhl und schwitze.
Die Zahnärztin hat die Lampe eingeschaltet und lehnt sich über mich, die Lampe summt ganz leise mit diesem Licht – dieses grelle Licht, das jede Unebenheit, jede Verfärbung, jede Schwäche sichtbar macht. Ich kann nichts verstecken.
Ich erinnere mich an das erste Pochen vor zwei Wochen. Kaum merklich, leicht zu übergehen. Ein Ziehen, das sich wegatmen ließ. Ich habe es ignoriert. So wie ich vieles ignoriere, was mein Inneres aufrührt. Doch das Pochen blieb. Es wurde stärker. Ich wurde unruhig.
Etwas stimmte nicht!
Ein Text
Vorbemerkung
Amerika kann so vieles sein, für Alexandra Daunderer ist es vor allem ein Geschmack. Rauchig, leichte Karamellsüße und ein Hauch von Schärfe, wobei sie natürlich nicht scharf sagt, sondern spicy. So schmeckt die Barbecue-Soße von Sweet Baby Ray’s.
Die Soße steht in ihrem Laden ganz rechts im Regal, dritte Reihe von unten, braune Flasche, weißer Verschluss, darauf der Spruch: „The Sauce is the Boss!“ Alexandra Daunderer ist Vegetarierin, aber sie findet, dass die Soße nicht nur zu Steaks passt, sondern auch ganz fabelhaft zu Pizza. „Der Teig, der Käse und dazu ein leichter Schwenk Soße. Das schmeckt göttlich.“
Seit Jahren kommen die Kunden in ihren Laden Dragonfly Inn im Gewerbegebiet von Kaiserslautern, weil es hier echte amerikanische Barbecue-Soßen gibt. Oder Jelly Beans, die so süß sind, dass sie einem fast die Zähne zusammenkleben. Und natürlich Käsemakkaroni, mittlerweile sogar in Bio. Denn auch der Amerikaner ändert sich doch, sagt Alexandra Daunderer.